Gemüse

Jungpflanzen und zugekaufte Produkte: 

Was das Klima nicht zulässt, liefert uns Familie Pichler aus Hörsching. Die meisten Jungpflanzen beziehen wir von Jungpflanzen Stefan aus Aldersbach.

Fruchtfolge:

Grundsätzlich ackern wir alle Jahre Grünland , das heißt Dauerwiese zu einem Kartoffelacker um. Ein Teil dieser Fläche wird danach für Gemüse verwendet, auf die Restfläche wird Leguminosengemenge, Klee- oder Luzernegras eingesät. Als erste Gemüsekulturen werden die stark zehrenden Pflanzen gesetzt. Alle schwächer zehrenden kommen in den folgenden Jahren. Im vierten Jahr wird wieder alles Wiese.

Aussaat und Kulturpflege:
In diesem Bereich braucht es viel Erfahrung, die wir Jahr für Jahr sammeln. Formung der Saatbeete, Saatzeitpunkt und Witterung ist von entscheidenster Bedeutung, um die Handarbeit auf ein zu bewältigendes Ausmaß zu reduzieren.  
 
Wobei Handarbeit im biologischen Anbau unerlässlich ist und nur mit verschiedenen maschinellen Techniken verringert werden kann. Ist aufgrund von Umständen die Kultur im Unkraut untergegangen, kommt es billiger neu anzusäen als das Ganze in unzähligen Stunden zu jäten.

Ernte:
Auf unseren Äckern wurde bis 2005 noch alles von Hand geerntet und in Palettenkisten gelegt. Im Herbst 2004 haben wir einen völlig abgearbeiteten Klemmbandroder für Karotten gekauft und wollten sofort mit dem Ernten beginnen. Doch wir merkten sofort, dass die Jahre auf dem Hof des Vorbesitzers, der 40 Hektar pro Jahr mit dieser Maschine erntete, nicht spurlos vorrüber gegangen und war deshalb völlig unbrauchbar. Nach einer Generalüberholung ist sie jetzt eine große Arbeitserleichterung.

Lagerung:
Die gesamte Ernte (fürs Über-Leben) wird in Großkisten und Säcke in unserem Gemüsekeller und Kühlzellen gelagert. Kartoffel und Wurzelgemüse hält sich so bis Mai- Juni folgenden Jahres.