Gemüse


Wechselwiese und Fruchtfolge
Grundsätzlich ackern wir alle Jahre Grünland, das heißt Dauerwiese, zu einem Kartoffelacker um. Ein Teil dieser Fläche wird danach für Gemüse verwendet, auf die Restfläche wird Klee- oder Luzernegras eingesät. Als erste Gemüsekulturen werden die stark zehrenden Pflanzen gesetzt. Alle schwächer zehrenden kommen in den folgenden Jahren. Im vierten Jahr wird wieder alles Wiese.


Aussaat und Kulturpflege
Beim Aussäen und der Pflege der Pflanzen braucht es viel Erfahrung, die wir über die Jahre sammeln. Die Form der Saatbeete, der Saatzeitpunkt und die Witterung sind von entscheidender Bedeutung, um die Handarbeit auf ein zu bewältigendes Ausmaß zu reduzieren. Durch geschickte Hände entstehen zwar immer wieder Maschinen, die den Alltag erleichtern und damit die Gelenke schonen, jedoch ist im biologischen Anbau die Handarbeit unerlässlich und kann mit verschiedenen maschinellen Techniken nur verringert, aber nicht zur Gänze ersetzt werden. Ist aufgrund von verschiedenen Umständen die Kultur im Unkraut untergegangen, kommt es billiger neu anzusäen als das Ganze in unzähligen Stunden zu jäten.


 

Jungpflanzen und Gemüsezukauf
Am Ende des Jahres wird die Anbauplanung für die darauffolgende Saison gemacht. Verschiedenste Sorten werden bei uns direkt am Hof ausgesät und aufgezogen. Die großen Mengen werden von einem Jungpflanzenzüchter zugekauft.


Ernte

Um das Gemüse immer frisch auf den Wochenmärkte anbieten zu können, wird es so knapp wie möglich davor geerntet. Im Herbst ernten wir das Lagergemüse wie Karotten, Sellerie und Kartoffeln.

 

Lagerung

Durch verschiedenste Lagermöglichkeiten bei uns am Hof und die damit verbundene Temperatur und Feuchtigkeit können wir das Wurzel- und Knollengemüse sowie die Erdäpfeln bis in den Frühling bzw. Sommer des Folgejahres lagern.